Kategorie: YOGA

Keine Lust auf Yoga? Diese Motivations-Zitate besiegen jeden Schweinehund

Es gibt viele gute Gründe die Yogamatte gegen die Couch einzutauschen. Das zumindest will uns unser innerer Schweinehund gerne einreden. Hast du keine Lust auf Yoga, dann benötigst du eine erfolgreiche Strategie. Das Lesen von Motivations-Zitaten ist eine davon.

Eigentlich möchtest du auf die Yogamatte, doch dein Schweinehund hält dich bislang erfolgreich zurück? Diese Motivations-Zitate helfen dir deinen inneren Schweinehund zu überwinden und mit Tatendrang auf die Yogamatte zu gehen.

Wenn du etwas verändern willst, dann beginne mit dem Menschen den du jeden Morgen im Spiegel siehst.“ (Unbekannt)

 

“Solange du nicht anfängst, wird es nie zu Ende sein.“ (Unbekannt)

 

„Was Du mit guter Laune tust, fällt Dir nicht schwer.“
ungarische Weisheit

 

„Niemand weiß, was er kann, bis er es probiert hat.“
Publilius Syrus

 

„Ohne dass einmal etwas schief ging, ist nie einer Meister geworden.“
russische Weisheit

 

„Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.“
Platon

 

„Die Entfernung ist unwichtig. Nur der erste Schritt ist wichtig.“ (Marquise du Deffand)

 

„Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde ist.“
(Jules Renard)

 

„Nur indem man das Unerreichbare anstrebt, gelingt das Erreichbare. Nur mit dem Unmöglichen als Ziel kommt man zum Möglichen.“
(Miguel de Unamuno y Jugo)

 

„Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gibt, als ein Jahr gleichmäßig und einförmig dahinziehenden Lebens.“
(Christian Morgenstern)

 

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“
(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

„Talent, das ist Glaube an sich selbst, an die eigene Kraft.“
(Maxim Gorki)

 

„Jeder Tag ist eine neue Chance, das zu tun, was du möchtest.“
(Friedrich von Schiller)

 

„Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.“
(Augustinus)

 

„Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig.“
(französische Weisheit)

 

„Eine Stunde konzentrierter Arbeit facht die Lebensfreude besser an als ein Monat dumpfen Brütens.“
(Benjamin Franklin)

 

„Wenn man selbstbewusst in Richtung seiner Träume geht und sich bemüht das Leben zu führen, das man möchte, wird man in alltäglichen Situationen unerwarteten Erfolg haben.“
(Henry David Thoreau)

 

„Mach‘ nur einmal das, von dem andere sagen, dass du es nicht schaffst, und du wirst nie wieder auf deren Grenzen achten müssen.“
(James Cook)

 

„Mache dir selbst zuerst klar, was du sein möchtest; und dann tue, was du zu tun hast.“
(Epiktet)

 

„Entweder werden wir einen Weg finden oder wie machen einen!“
(Hannibal)

 

„Man kann einem Menschen nichts beibringen, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“
(Galileo Galilei)

 

„Jedes Wachstum hängt von Bewegung ab. Es gibt keine körperliche oder intellektuelle Entwicklung ohne Anstrengung, und Anstrengung bedeutet Arbeit.“
(Calvin Coolidge)

 

„Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“
(Laotse)

 

17 kreative Verwendungsmöglichkeiten für deine alte Yogamatte

Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem du dich von deiner Yogamatte, zumindest als Übungsmatte, trennen wirst. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn du ernsthaft(er) als bislang an das Thema Yoga herangehen und deine billige Matte aus dem Discounter gegen eine hochwertige Yogamatte ersetzen willst oder du deine alte Yogamatte durch intensives Trainieren heruntergerockt hast.

 

Darum solltest du deine Yogamatte nicht einfach in den Müll werfen

Eine neue Yogamatte soll jetzt her, doch was tun mit der Alten? Während Yogamatten aus reinen Naturmaterialien problemlos recycelt werden können, sieht es bei Kunststoff Yogamatten wiederum etwas anders aus. Obwohl Kunststoff Matten per se nicht schlecht sind, enthalten gerade Billigmatten oftmals umwelt- und gesundheitsschädigende Substanzen.

Mit dem reinen Wegwerfen der alten Yogamatte tust du weder der Umwelt noch dir einen Gefallen. Wenn sie nicht komplett durchlöchert ist oder das Material stark abbröckelt, dann kannst du sie für andere Sachen sehr gut zweckentfremden, für die du früher oder später gegebenenfalls eh Geld ausgeben würdest. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappen.

 

Kreative Weiternutzungsideen für alte Yogamatten

Für Yogamatten im fortgeschrittenen Alter gibt zahlreiche Weiternutzungsmöglichkeiten. Die 17 besten sind:

  • Pinnwand
  • Schubladeneinlage
  • Schutzring für Becher zum Schutz vor Verbrühungen
  • Sitzkissen für Outdoor Aktivitäten
  • Mousepad
  • Schuhstellunterlage
  • Untersetzer für Tassen und Gläser
  • Rutschstopper
  • Sitzpolsterung für harte Stühle und Bänke
  • Kofferraumunterlage für Hunde
  • Transportkorbunterlage für Haustiere
  • Strandunterlage
  • Knieschützer für Heim- und Gartenarbeit
  • Isomatte
  • Polsterung zum Schutz vor scharfen Ecken
  • Dämmmaterial für zügige Fenster und Türen
  • Handgelenkauflage für Tastatur

Das sind die besten Yogamatten je Yogastil

Zum Yoga brauchst du im Grunde nur eines: eine geeignete Yogamatte. Je nach praktizierten Yogastil eignen sich unterschiedliche Yogamatten besonders gut. Welche Yogamatten zu welchem Yogastil am besten passen, das erfährst du hier.

Mit der richtigen Yogamatte macht Yoga nicht nur besonders viel Spaß. Auch kannst du es sicher praktizieren. Doch gerade bei Yogamatten gibt es große Qualitätsunterschiede. Auch entscheidet der Yogastil maßgeblich darüber, zu welcher Yogamatte du greifen solltest.

 

Auf den Yogastil kommt es an

Wer ernsthaft Yoga betreiben möchte, der kommt um den Kauf einer guten Yogamatte nicht herum. Gerade Yogaeinsteiger unterschätzen oftmals deren Bedeutung einer guten Yogamatte. Doch Yogamatte ist nicht gleich Yogamatte. Es gibt dicke Matten, Reiseyogamatten, Matten aus Schurwolle etc. Die Auswahl ist groß.

Je nach Yogastil eignen sich unterschiedliche Yogamatten besonders gut. Dies macht die Suche nach der geeigneten Matte besonders schwierig. Je nach Yogapraxis hast du spezielle Ansprüche an deine Yogamatte. Sie sollte entweder rutschfest oder weich, dick oder gut transportfähig sein.

 

So findest du die passende Yogamatte

Im folgenden erhältst einen kurzen Überblick über die beliebtesten Yogastile und die dazu am besten passenden Yogamatten.

 

Hatha Yoga

Hatha Yoga ist eine der bekanntesten und beliebtesten Yogastile. Es ist eine der körperorientiertesten Form des Yogas. Wenn in der westlichen Welt von Yoga gesprochen wird, dann handelt es sich in der Regel um Hatha Yoga oder ein aus ihr weiterentwickelter Yogastil. Im Zentrum steht die korrekte Ausführung der Asanas und der yogischen Atmung (Pranayama).

Zum Hatha Yoga passen eine Vielzahl an Yogamatten und unterschiedlichen Materialien. Es ist ein Yogastil, bei dem viele Yogamatten in Frage kommen. Ob Yogamatten aus Kunststoff, Naturgummi, Lammfell oder Kork – hier hast du eine große Auswahlmöglichkeit. Aus diesem Grund kannst du beruhigt zu einer Allrounder Yogamatte greifen. Solch eine Yogamatte ist beispielsweise die Yogistar Pro, die Jade Harmony Professional und die Manduka black mat PRO.

 

Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga ist eine dynamische Form des Yoga. Ashtanga entwickelte sich aus dem Hatha Yoga heraus. Maßgeblich geprägt wurde dieser Yogastil vom berühmten Yogameister T. Krishnamacharya. Doch anders als beim traditionellen Hatha Yoga bildet die Verbindung der einzelnen Asanas ein zentraler Eckpunkt. Dieser Yogastil ist körperlich anstrengend und du wirst während der Yogapraxis definitiv zum Schwitzen kommen.

Aus diesem Grund solltest du beim Ashtanga Yoga eine rutschfeste Yogamatte mit guter Bodenhaftung wählen. Ashtanga Yogamatten sollten deine Sprünge dämpfen und deine Gelenke schonen. Daher solltest du zu einer eher dickeren Yogamatte mit einer Mindestdicke von 4 mm greifen. Aufgrund der Dynamik mit vielen Streckstellungen sollte die Yogamatte relativ lang sein. Als Faustregel gilt: die eigene Körpergröße + 20 cm.

Yogamatten aus Naturgummi oder TPE erfüllen diese Eigenschaften sehr gut. Für große Menschen gibt es spezielle Long-Yogamatten zu kaufen. Für Ashtanga Yoga sehr gute geeignete Yogamatten sind beispielsweise die Lululemon The Reversible Mat und die Gaiam Athletic 2gripMat. Beide haben eine glatte Oberflächenstruktur und sind in der Anschaffung etwas teurer, sind ihr Geld auf jeden Fall wert.

 

Vinyasa Yoga

Vinyasa Yoga, auch Power Yoga genannt, ist ein ebenfalls recht beliebter Yogastil. Diese Yogaform entstand in den frühen 1980er Jahren in den USA. Es ähnelt auf dem ersten Blick dem Asthanga Yoga. Diese Assoziation geschieht nicht zu unrecht, ist Vinyasa Yoga eine Weiterentwicklung des Asthanga Yogas. Es unterscheidet sich vom Asthanga Yoga im Wesentlichen darin, dass der Fokus bei diesem Yogastil noch mehr auf fließende und dynamische Bewegungen gelegt wird. Ziel ist es, eine einzigartige Körperwahrnehmung zu schaffen, gleichzeitig körperliche Kraft aufzubauen und emotionale Blockaden zu lösen.

Für Vinyasa Yoga eignen sich im Grunde die gleichen Yogamatten wie beim Asthanga Yoga. Eine hohe Rutschfestigkeit und einen sehr guten Grip sind unerlässlich. Durch die körperlich fordernden Bewegungen wird dir schnell warm. Somit brauchst du auf die Dicke der Yogamatte, zumindest was das Fernhalten von Bodenkälte betrifft, dir weniger Gedanken machen.

Wenn du eine glatte Oberflächenstruktur magst, dann solltest du zur Lululemon The Reversible Mat oder Gaiam Athletic 2gripMat greifen. Magst du jedoch mehr Relief, dann lohnt sich ein näherer Blick zu Manduka und Yogistar.

 

Kundalini Yoga

Kundalini Yoga verbindet die körperliche Form des Yogas mit der spirituellen Praxis. Bei diesem Yogastil wechseln sich dynamische Bewegungen mit ruhigeren Sequenzen ab. Hinzu kommen die regelmäßige Praxis von Pranayama, Meditation, Mantren und Mudras. Kundalini Yoga zielt in erster Linie auf das kreative Potenzial von Menschen ab.

Kundalini Yoga stellt an deiner Yogamatte andere Ansprüche als die eher körperlich orientierten Yogastile wie Ashtanga Yoga und Vinyasa Yoga. Durch den hohen Anteil an ruhigen Bewegungsabläufen steht Rutschfestigkeit und Grip nicht im Vordergrund. Aufgrund vieler Sitz- und Liegesequenzen solltest du daher auf weichere, dickere Yogamatten zurückgreifen. Ideal für Kundalini Yoga sind daher Yogamatten aus Schurwolle. Auch Baumwoll-Yogamatten sind für diesen Yogastil geeignet. Diese sollten jedoch auf eine dickere Yogamatte gelegt werden, sind diese zu dünn, um die Bodenkälte zuverlässig fernzuhalten.

 

Was tun, wenn du dich noch nicht für ein speziellen Yogastil entschieden hast?

Wenn du gerade erst am Anfang deiner Entdeckungsreise beim Yoga bist und du noch gar nicht weißt, welcher Yogastil deiner ist, dann greife zu einer Allrounder Yogamatte wie beispielsweise die Yogistar Pro, die Jade Harmony Professional oder die Manduka black mat PRO. Hier kannst du beim Yogaeinstieg nicht viel falsch machen.

Generell gilt: Bei körperlich anstrengende Yogastile solltest du auf eine Yogamatte zurückgreifen, die rutschfest ist und eine gute Bodenhaftung aufweist. Bei etwas ruhigeren Yogastile sollte deine Yogamatte eher weich und dicker sein. Meide in jedem Fall billigere Yogamatten. Diese können unter Umständen eine gesundheitsschädigende Wirkung haben. Nähere Auskünfte zu den verwendeten Materialien erhältst du bei den Herstellern selber.

5 unschlagbare Gründe warum du noch heute mit Yoga anfangen solltest

Yoga wirkt auf mehrere Ebenen: Physisch und psychisch. In diesem Artikel beleuchten wir die positiven Auswirkungen, die Yoga speziell auf deinen Körper hat. Es gibt wahrscheinlich 100 gute Gründe mit dem Yoga zu beginnen. Asanas und Mediation können sich auf vielfache Weise positiv auf deinen Körper und Geist auswirken. 5 gute Gründe, welche positiven Auswirken Yoga in physischer Hinsicht auf dich hat, erfährst du im Folgenden.

 

Das sind die Top 5 Gründe mit dem Yoga zu beginnen

Yoga sorgt für ein gutes Körpergefühl und trägt zu einem allgemeinen Wohlbefinden bei. Dieses ist unter anderem auf folgende 5 Gründe zurückzuführen:

 

Haltung

Yoga verbessert deine Körperhaltung. Gerade viel am Schreibtisch arbeitende Menschen neigen dazu, falsch zu sitzen. Leicht nach vorne gebeugt, den Kopf und die Schultern nach vorne geschoben. Wenn du dich im Büro umschaust, dann wirst du wahrscheinlich jeden zweiten Kollegen mit dieser Haltung sehen. Und wenn du dich genau beobachtest, dann wirst du dich vermutlich selbst dabei ertappen, in der gleichen Position zu sitzen.

Mit dieser Sitzposition riskierst du nicht nur eine Fehlhaltung, auch schwächst du deinen Rücken und deinen Bauch. Die Bauch- und Rückenmuskulatur bildet bei der Stabilisation deines Körpers eine Einheit. Ist ein Part schwach ausgeprägt, dann fehlt der natürliche Gegenzug. Eine Konsequenz sind Rückenschmerzen. Das du mit Yoga Rückenschmerzen vorbeugen oder lindern kannst, ist in mehreren Studien belegt worden. Nicht nur vermeidest du Fehlhaltungen. Auch lernst du mittels Yoga dich besser wahrzunehmen und insgesamt mehr auf deinen Körper zu achten. Du trainierst dir unbewusst an, aufrecht am Schreibtisch zu sitzen.

Yoga ist kein Allheilmittel und vermag es nicht, körperliche Disbalancen (Krummer Rücken, schiefe Hüfte etc.) vollständig auszugleichen, doch kann Yoga diese deutliche verbessern.

 

Beweglichkeit und Fitness

Du möchtest flexibler werden? Und/oder du kommst schnell aus der Puste? Dann solltest du Yoga ausprobieren. Beim Yoga bewegst du jeden Teil deines Körpers in verschiedene Richtungen. Dies löst auf sanfte Weise physische Verspannungen und sonstige Blockaden.

Durch die gleichzeitig sanfte Dehnung wirst du bei jeder Yogaeinheit etwas beweglicher. Doch solltest du nicht fälschlicherweise annehmen, dass Yoga nicht primär entwickelt worden ist, um beweglicher zu werden. Dieses mehr an Beweglichkeit wird „lediglich“ als ein netter Nebeneffekt angesehen.

Dynamisch ausgeführte Asanas lässt dich zudem ordentlich ins Schwitzen bringen. Wer ein Mal ein Asthanga- oder Bikram-Kurs besucht hat weiß, dass 60 Minuten intensives Yoga vom Gefühl her einem Dauerlauf gleicht. Doch dieses Gefühl kommt nicht von ungefähr. Je nach Yogastil verbrennst du in einer Stunde zwischen 400 und 800 Kalorien.

 

Muskelaufbau

Wenn du abnehmen willst oder generell Probleme hast, dein Gewicht zu halten, dann solltest du Muskeln aufbauen. Yoga hilft dir dabei. Es lässt deine Muskeln wachsen sowie schützt dich vor Muskelabbau. Keine Angst, du wirst nicht wie Hulk aussehen. Yoga stärkt vor allem deine tieferliegenden Muskel und damit die Muskeln, die für eine gesunde Haltung verantwortlich sind. Die Muskeln wirken auch nicht „bullig“, sondern eher schlank definiert. Und anders als beim Gewichtheben, benötigst du beim Yoga keine Hanteln. Die Arbeit mit dem eigenen Körpergewicht lässt deine Muskeln ganz von allein wachsen.

 

Gesundheit

Yoga wirkt sich positiv auf dein Herz-Kreislauf-System, deine Organe sowie auf dein Immunsystem aus. Regelmäßiges Yoga lässt deine Blutdruck sinken, lindert Kopf- und andere Schwerzen sowie sorgt für einen verbesserten Schlaf.

Mit der yogischen Atmung trainierst du dir parallel eine besseres Atemmuster an. Nach einer Weile Yoga, beginnst du unbewusst auch fernab deiner Yogamatte tiefer und länger zu atmen. Deine Organe werden auf diese Weise besser mit Sauerstoff versorgt. Die Asanas in Kombination mit yogische Atemübungen massieren zudem deine Organe. Beides – bessere Sauerstoffversorgung sowie Massage – machen deine Organe leistungsfähiger und alten stückweit den Alterungsprozess auf.

 

Sexualleben

Flaute oder Langeweile im Schlafzimmer? Mit Yoga gehört dies der Vergangenheit an. Regelmäßige Yogapraxis gibt deinem Sexualleben neuen Schwung. Zahlreiche Asanas stärken deine Beckenmuskulatur und sorgen für eine Durchblutung dieser. Die Folgen sind nicht nur eine verbesserte Orgasmusfähigkeit. Aufgrund deiner höheren Beweglichkeit sind des Weiteren eine Vielzahl an Sexstellungen länger ausführbar.

Yoga wirkt im Bereich Sexualität auch auf einer anderen Ebene. Durch regelmäßiges Praktizieren entwickelst du eine intensivere Beziehung zu deinem Körper. Aufgrund der intensiveren Körperwahrnehmung und der eigenen Akzeptanz, agierst du wiederum beim Sex weniger mental als eher körperlich. Die eigene Akzeptanz lässt eine intensivere Hingabe zu und verstärkt das sexuelle Verlangen. Du kannst den Sex mehr genießen, da du dir nicht ständig Gedanken darüber machst, ob dein Po in bestimmten Stellungen zu dick erscheint, dein Busen zu sehr hängt oder ob deine Cellulite sichtbar ist.

 

Warum Gymastikmatte und Co. auf Dauer keine Alternative zur Yogamatte darstellen

Um Yoga zu praktizieren, benötigst du lediglich eine schützende Unterlage. Jedoch solltest du auf eine hochwertige Yogamatte zurückgreifen. Gymnastikmatten, Pilatesmatten und Co. sind langfristig keine wirklichen Alternativen. Die Gründe erfährst du hier.

Yoga gehört zu den Bewegungsarten, bei der am wenigsten Equipment benötigt wird. Nichtsdestotrotz bieten zahlreiche Online-Shops spezielles Yoga-Equipment an: von Yogakissen, über Yogakleidung und Übungs-DVDs bis hin zu Klangschalen, Räucherstäbchen und spezielle Yoga-Altare. Die Auswahl ist groß. Wirklich brauchen tust du davon nichts. Du musst Yoga noch nicht einmal angezogen praktizieren. Nackt-Yoga, in der Yoga-Hochburg San Francisco längst ein etablierter Trend, kommt gänzlich ohne Kleidung aus.

Das einzige, was du wirklich benötigst, ist eine Yogamatte. Sie sorgt für einen erhöhten Komfort, schützt dich vor Fußkälte, federt deine Sprünge ab und schont deine Gelenke.

 

Benötigt man gleich von Beginn an unbedingt eine Yogamatte?

Um Yoga auszuprobieren, benötigst du nicht zwangsläufig eine Yogamatte. Ein Badehandtuch oder Strandtuch auf dem Teppich oder Bettvorleger gelegt reicht zu Beginn aus. Solltest du keinen Teppich haben, dann kannst du Yoga auch auf einer Decke üben. Je nach Dicke der Decke, Untergrund, Bodenkälte und eigene Empfindlichkeit empfiehlt es sich, die Decke mehrmals zu falten.

Nur eines solltest du auf keinen Fall machen: gar keine Unterlage verwenden. Die Gefahr des Wegrutschen bei glatten Untergrund ist einfach zu groß. Das Praktizieren direkt auf dem Teppich, ist ebenfalls nicht zu empfehlen. Je nach Übung kann es mehr oder weniger zu Hitzeentwicklung kommen. Wunde Hände, Knie und Füße können die Folge sein. Yoga sollte vor allem eines sein: sicher.

 

Yogamatten und Gymnastikmatten ähneln sich nur auf den ersten Blick

Optisch betrachtet ähneln sich Yogamatten und Gymnastikmatten sehr. Sie sind länglich, besitzen aus Sicherheitsgründen eine rutschfeste Unterseite, sind relativ leicht sowie lassen sich problemlos zusammenrollen und transportieren. Daher ist es nur verständlich, wenn du dich fragt, warum du unbedingt eine Yogamatte wählen sollst, zumal eine Gymnastikmatte in der Regel etwas günstiger ist.

Wenn du jedoch genauer hinschaust, dann fällt dir auf, dass sich Yogamatte und Gymnastikmatte hinsichtlich Größe, Material, Oberflächenbeschaffenheit und Dicke voneinander unterscheiden. Gummimatten sind darüber hinaus überwiegend aus aufgeschäumten PVC hergestellt. Eine Gymnastikmatte ohne PVC-Anteil ist selten zu finden. Yogamatten dagegen gibt es in unterschiedlichsten Materialien. Neben PVC gibt es Yogamatten aus TPE, Schurwolle, Naturkauschuk, Baumwolle, Jute, Hanf, Kork etc. zu kaufen.

Ein anderer Punkt, der gegen die Gymnastikmatte als Yogamattenersatz spricht ist, dass diese über eine geringere Rutschfestigkeit verfügt. Gerade bei schweißtreibender Yogapraxis ist ein sicherer Halt unabdingbar. Besonders Yogaeinsteiger müssen die verschiedenen Asanas erst lernen. Rutscht du auf der Matte hin und her, dann bist du mehr auf das Gegenbalancieren fokussiert als auf die richtige Ausübung.

 

Mit einer hochwertigen Yogamatte bist du auf der sicheren Seite

Je nach eigenem Körperempfinden und Fitnesslevel empfindest du verschiedene Asanas mehr oder weniger körperlich anspruchsvoll. Gerade Anfänger, die diese Form der Bewegung nicht gewöhnt sind, schwitzen zu Beginn schnell. Du wirst Schweißdrüsen entdeckt, von denen du bislang dachtest, dass diese gar nicht existierten.

Mit der Zeit gewöhnt sich dein Körper an diese Bewegung. Aber selbst jetzt nach einigen Monaten des Yogapraktizierens kann es vorkommen, dass du auf der Yogamatte mehr schwitzt als sonst.

Je nach Körpergewicht, Kraftausdauer und Yogalevel, wirst du dich unterschiedlich auf der Yogamatte bewegen. Daher kann man nicht pauschal sagen, bei welcher Asana du wegrutschst. Mit einer hochwertigen Yogamatte bist du jedoch auf der richtigen Seite. Ob Kobra (Bhujangasana) oder herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana), mit einer Yogamatte bist du für jede Asana gut „gerüstet“.

 

Fazit

Wenn du Yoga zunächst ausprobieren willst, dann benötigst du nicht zwingend eine Yogamatte. Ein auf einen Teppich gelegtes Handtuch oder Tuch reicht am Anfang aus. Solltest du bereits eine Gymnastik- oder Pilatesmatte, kannst du auch diese verwenden.

Wenn du aber dauerhaft Yoga betreiben möchtest, dann solltest du zu einer hochwertigen Yogamatte greifen. Yogamatten bieten dir mehr Komfort und sorgt für die nötige Sicherheit während der Ausführung der Asanas.

Hier auf Yogakompass werden nach und nach unterschiedliche Yogamatten intensiv getestet, mit dem Ziel, dich beim Finden deiner neuen Yogamatte zu unterstützen.

So stellst du Yogamatten Sprays ganz einfach selbst her

Deine Yogamatte solltest du regelmäßig reinigen. Eine Intensivreinigung nach jeder Yogastunde ist aber nicht notwendig. Eine Reinigung ist besonders dann zu empfehlen, wenn du bei schweißtreibender Yogapraxis kein separates Yoga Handtuch verwendest. Jedoch solltest du darauf achten, deine Yogamatte zumindest grob zu reinigen. Für die Reinigung zwischendurch eignen sich Yogamatten Sprays besonders gut.

 

Yogamatten Sprays wirken auf mehreren Ebenen

Besonders bei offenporigen Yogamatten setzen sich schnell Staub, Schweiß und Hauptschuppen ab. Werden diese Partikel nicht entfernt, können sie gesundheitliche Probleme verursachen. Auf dreckige Yogamatten vermehren sich Bakterien, Viren und Pilze besonders gut. Nicht nur Yogis mit einer Hautstauballergie oder Asthma profitieren demnach vom Yogamatten Spray.

Neben der antibakteriellen Wirkung verleiht das Spray deiner Yogamatte einen angenehmen Duft. Du vermeidest nicht nur Schweißgeruch. Auch steigern bestimmte (Aroma)Düfte nachweislich das eigene Wohlbefinden und wirken sich direkt auf die eigene Stimmung aus. Mit dem Einsatz von bestimmten Düften beeinflusst du aktiv, ob du dich während der Yogastunde eher entspannt und ausgeglichen oder erfrischt und voller Tatendrang fühlen möchtest.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Reinigung mit dem Yogamatten Spray sehr einfach ist. Sprüche deine Yogamatte mit ca. 10-15 Sprühstößen ein. Lasse das Yogamatten Spray kurz einwirken und wische deine Matte anschließend mit einem Papiertuch oder mit einem feuchtem Tuch ab. Warte wenige Augenblicke bis deine Yogamatte vollständig trocken ist und rolle sie ein.

Doch beachte: Yogamatten Sprays sind eine Ergänzung. Du solltest diese nicht ausschließlich zur Reinigung verwenden. Alle drei Monate gilt e,s deine Yogamatte intensiv zu reinigen.

 

So stellst du Yogamatten Sprays selbst her

Du kannst Yogamatten Sprays fertig bei diversen Anbietern wie Manduka oder Yogistar kaufen oder du stellst dieses einfach selbst her. Die Selbstherstellung macht nicht nur Spaß, sondern spart auch Geld. Zudem hast du die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe.

Wenn du ein Yogamatten Spray selber herstellen möchtest, dann brauchst du:

  • 10 Tropfen desinfizierendes Öl
  • 10 Tropfen ätherische Öle deiner Wahl
  • 200 ml destilliertes Wasser
  • 50 ml Apfelessig / alternativ alkoholfreies Hydrolat aus der Zaubernuss
  • Sprühflasche

 

Das desinfizierende Öl

Olivenöl in der FlascheDas desinfizierende Öl hält deine Yogamatte hygienisch. Schweiß, Hauptschuppen und Staub werden entfernt und beugen zudem gesundheitsschädigende Bakterien-, Viren- und Pilzbildung und dessen Vermehrung vor. Öle mit einer guten antibakteriellen Wirkung sind vom Teebaum, Lavendel, Rosmarin und Minze. Besonders zu empfehlen ist hier das Teebaumöl. Dieses hat eine stark desinfizierende Wirkung und hält Bakterien, Viren und Pilze besonders effektiv fern.

 

Ätherisches Öl

Desinfiziernde Öle haben die Eigenschaft einen starken Eigengeruch zu haben. Um diesen Effekt etwas abzumildern, kannst du deiner desinfizierenden Lösung bei Bedarf ätherische Öle beimischen. Zu Teebaumöl passen Lemongras, Rose und Ziebelkiefer geruchlich besonders gut. Weißtanne, Orange und Rose ergänzen sich gut zu Lavendel. Bei Rosmarin sind Zitrone, Bergamotte und Zedernholz als Ergänzung ideal. Minze harmoniert geruchlich besonders gut mit Eukalyptus, Lavendel und Zitrone.

 

Destilliertes Wasser

WellenDestilliertes Wasser bildet die Basis deines selbstgemachten Yogamatten Sprays. Anders als Leitungswasser ist destilliertes Wasser kalk- und salzfrei sowie frei von gelösten Inhaltsstoffen. Durch das Fehlen von frei löslichen Inhaltsstoffen werden Schmutzpartikel besser aufgenommen und effektiv entfernt.

 

Apfelessig / alternativ alkoholfreies Hydrolat aus der Zaubernuss

Apfelessig für Yogamatten SprayDas selbstgemachte Yogamatten Spray sollte  Apfelessig beigemischt werden. Die im Apfelessig enthaltende Säure besitzt eine antibakterielle Wirkung und ist vollständig biologisch abbaubar. Dies macht Apfelessig zum idealen Reinigungsmittel. Wenn du den Essiggeruch nicht magst, dann kannst du alternativ auch alkoholfreies Hydrolat aus der Zaubernuss nehmen. Hydrolate sind vom Wirkungsspektrum her ähnlich wie ätherische Öle, von Natur aus jedoch milder. Das Hydrolat der Zaubernuss wird aus der Wasserdampf-Destillation von Blättern und Rinde gewonnen.

 

Sprühflasche

Greife am besten auf eine Glasflasche zurück. Kunststoff-Flaschen können giftige Weichmacher enthalten und du möchtest diese Partikel nicht auf deine Yogamatte sprühen. Bei Bedarf kannst du dein Spray in verschiedene Flaschen füllen. Größere Flaschen sind ideal, wenn du deine Yogamatte zu Hause reinigst. Kleinere Flasche sind für unterwegs perfekt.

 

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Beim Yogamatten Spray kannst du nach Belieben experimentieren. Probiere verschiedene Kombinationen aus und finde die für dich die angenehmste Geruchskombination. Auch kannst du verschiedene Yogamatten Spray herstellen und je nach Yogapraxis und Jahreszeit verschieden anwenden. Damit sich die verschiedenen Sprays vom Geruch her nicht beißen, solltest du deine Yogamatte bei einem Wechsel intensiv reinigen.

Diese 5 Eigenschaften machen eine hochwertige Yogamatte aus

Die Yogamatte ist Dreh- und Angelpunkt deiner Yogapraxis. Mach dir vor dem Kauf intensive Gedanken und kaufe nicht blind die erst beste Matte. Eine gute Yogamatte kann den Unterschied machen. Besonders wenn du Yoga fest in deinen Alltag integrieren möchtest, empfehlen wir dir, dich ausführlich mit dem Thema Yogamatte zu beschäftigen.

Ob du eher ruhiges Yoga bevorzugst oder mehr körperlich fordernde Stile wie Ashtanga Yoga praktizierst – greife immer zu einer hochwertigen Yogamatte, ohne Ausnahme. Gerade Yogaeinsteiger können sich schnell überfordert fühlen – so groß ist das Angebot. Selbst für fortgeschrittene Yogis ist es nicht immer leicht, die richtige Matte für sich zu finden.

Doch was macht eigentlich eine hochwertige Yogamatte aus? Welche Eigenschaften sollte diese aufweisen? Und warum reicht keine billige Übungsmatte aus dem Discounter? Wir geben Antwort.

 

Die 5 wichtigsten Eigenschaften einer hochwertigen Yogamatte

Rutschfestigkeit

Safety first. Rutschfestigkeit stellt eine der wichtigsten Eigenschaften dar, die eine Yogamatte, unabhängig von einem Einsteiger- oder Fortgeschrittenenmodell, mitbringen sollte. Je körperlich fördernder der praktizierte Yogastil, desto wichtiger ist für dich das Kriterium Rutschfestigkeit.

Deine Yogamatte muss so kompiziert sein, dass sie deine Hände und Füße selbst bei schweißtreibenden Yogaübungen sicheren Halt gibt. Gerade bei Übungen, bei dem deine Hände den Großteil des Gewichtes tragen, wie beispielsweise beim herabschauenden Hund (adho mukha svanasana), ist die Gefahr des Wegruschtens groß.

Eine gute Yogamatte wirkt dem entgegen. Sie sorgt dafür, dass du dynamische Yogaübungen sicher ausführen kannst. Rutschst du dagegen beim Praktizieren hin und her, dann steigt das Verletzungsrisiko deutlich an. Gerade Einsteiger mit relativ wenig Erfahrung können zu Beginn schlecht einschätzen, wie ihr Körper bei der Ausübung der verschiedenen Asanas reagiert. Gehe kein Risiko ein.

 

Dämpfung bei gleichzeitiger Standfestigkeit

Neben der Rutschfestigkeit stellt das Dämpfungsvermögen eines der wichtigen Kriterium dar. Insbesondere empfindliche Yogis und Yogaeinsteiger sollten auf eine gut gedämpfte Yogamatte achten. Aufgrund der guten Polsterung werden einerseits Knie- und Handgelenkschmerzen verhindert und andererseits Stürze abgefedert.

Hochwertige Yogamatten passen sich deiner Körperform flexibel an, ohne dass du bei den Asanas einsinkst und damit die Standfestigkeit verlierst. Entscheidend ist, dass du eine gute Verbindung zum Boden hast. Dies mag für dich zunächst wie ein Widerspruch erscheinen – gute Polsterung bei gleichzeitiger Verbindung zum Boden – doch beides – Dämpfung und Standfestigkeit – wird durch eine hohe Materialdichte erreicht.

Gängige Yogamatten sind etwa drei bis vier Millimeter dick. Empfindliche Yogis sollten zu einer Yogamatte mit einer Dicke zwischen fünf und acht Millimetern greifen. Zum Vergleich: Reiseyogamatten sind im Durchschnitt nur ein Millimeter dick.

 

Schadstofffrei

Schadstofffreiheit ist die wichtigste Eigenschaft, die eine Yogamatte mitbringen muss. Du wirst viel Zeit auf deiner Yogamatte verbringen. Deine Hände und Füße werden mit dieser ständig in Kontakt sein.

Achte beim Kauf unbedingt darauf, dass deine neue Matte aus gesundheitlich unbedenklichem und umweltfreundlichem Material hergestellt ist. Einige, in der Regel billige, minderwertige  Yogamatten sind mit krebserregenden Weichmachern und Nitrosamine behandelt. Auch enthalten viele Formanide.

Brich nicht in Panik aus, wenn deine neue Yogamatte zu Beginn riecht. Dies ist kein erkennbares Zeichen für gesundheitsschädigende Matten, sondern je nach verarbeitetem Material normal. Nach wenigen Wochen sollte der Geruch verschwunden sein. Ist dies nicht der Fall, dann solltest du, wenn nicht bereits vor dem Kauf geschehen, einen genaueren Blick auf die verarbeiteten Materialien werfen.

Bei Yogamatten, die mit dem OEKO-TEX® Standard 100 ausgezeichnet sind, bist du auf der sicheren Seite. Das unabhängige Prüf- und Zertifizierungssystem untersuchte die betreffende Matte auf schädliche Inhaltsstoffe und deklarierte diese mit der Produktklasse 1 (auch Babystandard genannt). Bei dieser Produktklasse kannst du dir sicher sein, dass sämtliche verarbeitete Materialien keine schädlichen Inhaltsstoffe enthalten.

 

Pflegeleichtigkeit

Beim Yoga kommst du ins Schwitzen. Gute Yogamatten absorbieren deinen Schweiß und vermeiden, dass sich Bakterien darauf vermehren. Je mehr du schwitzt und je öfter du praktizierst, desto regelmäßiger solltest du deine Yogamatte reinigen.

Je nach Beschaffenheit deiner Yogamatte reicht ein Abwischen mit dem feuchten Lappen in den meisten Fällen aus. Yogamatten aus Schurwolle oder Lammfell bedürfen dagegen eine aufwendigere Reinigung.

Für reinigungsintensive Matten gibt es spezielle Hygienereiniger bzw. Yogamatten-Spray zu kaufen bzw. kannst du selber herstellen. Unter gewissen Bedingungen kannst du sie auch in der Waschmaschine waschen. Und hier ein weiterer Grund, warum du diese regelmäßig reinigen solltest: Je sauberer deine Yogamatte, desto rutschfester ist sie.

 

Langlebigkeit

An deiner Yogamatte möchtest du lange Freude haben. Aus diesem Grund sollte deine Yogamatte robust sein und Abrollbewegungen auf Dauer Stand halten. Die Lebensdauer wird im Wesentlichen durch zwei Kriterien beeinflusst: Nutzungsverhalten und Qualität des verarbeiteten Materials. Nutze deine Yogamatte auch nur zum Yoga. Schuhe haben darauf nichts zu suchen. Unsachgemäßes Zusammenrollen der Matte sorgt ebenfalls dafür, dass sie schneller kaputt geht.

Neben dem Nutzungsverhalten ist die Qualität des verarbeiteten Material entscheidend für die Lebensdauer. Billige Materialien zerfallen bereits nach wenigen Wochen oder Monate. Gerade bei minderwertigen Yogamatten aus Kunststoff kannst du den Zerfall sehr gut beobachten.

 

Diese Eigenschaften muss eine Yogamatte in jeden Fall erfüllen

Bedenke, dass kaum eine Yogamatte alle diese Eigenschaften gleichermaßen erfüllen kann. Daher solltest du vor dem Kauf genau überlegen, welche Ansprüche du an deine neue Yogamatte stellst bzw. wie dein Nutzungsverhalten aussieht. Praktizierst du körperlich anstrengendes Yoga, dann kommst du bei der Yogamatte nicht um die Eigenschaften Rutschfestigkeit, Standfestigkeit und Langlebigkeit herum. Speziell Yogaeinsteiger sollten vor allem auf Rutschfestigkeit und Dämpfung setzen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Unabhängig von der Nutzungsintensität sollte deine neue Yogamatte immer folgende zwei Eigenschaften erfüllen: Schadstofffrei und Pflegeleichtigkeit. Achte darauf, dass deine neue Yogamatte aus gesundheitlich unbedenklichen Materialien hergestellt ist. Auch je schwerer deine Yogamatte zu reinigen ist, desto leichter können sich Bakterien in ihr vermehren und bei dir unter Umständen Gesundheitsprobleme auslösen. Denke immer daran: Yoga soll dir nicht nur Spaß machen, sondern dir auch zu jeder Zeit gut tun.

So reinigst du deine Yogamatte richtig

Du wirst viel Zeit auf deiner Yogamatte verbringen. Du wirst dich und deinen Körper neu entdecken – und du wirst viel schwitzen.

Um lange Spaß mit deiner Yogamatte zu haben, solltest du diese regelmäßig und richtig reinigen. Mit der Zeit setzen sich Schweiß, Bakterien, Haare, Hautpartikel und Staub ab, die regelmäßig entfernt werden sollte. Nicht nur sieht sie mit der Zeit nicht mehr schön aus, auch kann eine verdreckte Yogamatte deine Gesundheit schädigen. Gerade letzteres gilt es zu vermeiden

Je nach Material, praktizierten Yogastil und Untergrund müssen Yogamatten unterschiedlich oft und mit verschiedenen Mitteln gereinigt werden. Doch Vorsicht: Bei falscher Reinigung kannst du sie dauerhaft beschädigen. Die Reinigung sollte zugleich schonend und gründlich erfolgen. Dies gilt für jede Yogamatte, unabhängig vom verarbeiteten Material.

 

Yogamatten aus Kunststoff richtig reinigen

Häufigkeit der Reinigung

Bei schweißtreibender Yogapraxis empfiehlt es sich, die Yogamatte nach jeder Yogastunde abzuwischen. Hierfür verwendest du am besten spezielle Yogamatten-Sprays. Sprüh deine Matte mit dieser Lösung ein und tupfe diese mit einem Handtuch oder mit einem Papiertuch trocken. Solltest du während der Yogasession ein Handtuch verwenden, dann brauchst du deine Yogamatte nicht nach jeder Nutzung reinigen. Eine Reinigung schadet jedoch nicht.

Unabhängig vom praktizierten Yogastil solltest du deine Übungsmatte vierteljährlich intensiv reinigen. Mit der Intensivreinigung sorgst du dafür, dass sie rutschfest bleibt. Bei Yogamatten aus Kunststoff stehen hier mehrere Möglichkeiten zur Auswahl.

 

Reinigung

Yogamatten aus PVC und TPE können ohne Bedenken in der Waschmaschine bis 30 Grad gereinigt werden. Einige vertragen auch ein Waschgang von bis zu 60 Grad. Wichtig: Nimm nur einen Tropfen Waschmittel, sonst wird sie schmierig. Bei der Reinigung in der Waschmaschine solltest du ein Nicht-Schleuder-Programm nehmen, in der Regel das Handwaschprogramm. Einige Waschmaschinen verfügen auch über ein Kurzwaschprogramm ohne Schleuderfunktion. Der Trockner ist ebenfalls tabu.

Mach deine Yogamatte nassWenn dir das Waschen deiner Kunststoff-Yogamatte in der Waschmaschine zu heikel ist, dann kannst du diese auch mit verdünnten Essig säubern. Nimm hierzu ein Teil Essig und zwei Teile Wasser. Bei Bedarf kannst du ätherisches Öl hinzufügen. Mit einem weichen Schwamm kannst du sie reinigen. Lasse das Essig-Wassergemisch für einige Minuten einwirken. Brause deine Matte anschließend in der Dusche oder in der Badewanne mit lauwarmen Wasser ab. Die Wassertemperatur sollte maximal 30 Grad betragen.

Grasflecken kannst du statt mit verdünnten Essig auch mit einem Backpulver-Zitronen-Wassergemisch säubern. Betupfe die entsprechende Stelle zunächst mit der Flüssigkeit. Nach mehrminütigen Einwirken reibst du die Lösung vorsichtig mit einem weichen Schwamm ein. Spüle deine Yogamatte anschließend mit klarem, lauwarmen Wasser ab.

 

Trocknen

Nach dem Reinigen muss du deine Yogamatte trocknen. Doch Vorsicht! Beim Trocknen kannst du viel falsch machen. Versuchst du den Trockenprozess zu beschleunigen, kannst du deine Matte beschädigen. Gibst du ihr nicht ausreichend Platz zum Trocknen, dann nimmt diese einen klammen Geruch an und es können sich Bakterien bilden.Yogamatte trocken reiben

So trocknest du deine Yogamatte richtig: Nimm zwei große Handtücher. Lege deine Yogamatte dazwischen und presse das Wasser mit deinen Händen und/oder Füßen heraus. Lege die Matte zum Trocknen anschließend über einen Stuhl oder Wäscheständer. Wenn du einen Balkon oder Garten hast, dann kannst du deine Yogamatte draußen an die frische Luft trocknen. Doch direkte Sonneneinstrahlung macht die Matte porös. Lege sie daher in den Schatten. Je nach Temperatur und Material dauert es zwischen ein und drei Tage, bis deine Yogamatte vollständig getrocknet ist.

 

Yogamatten aus Naturmaterialien richtig reinigen

Häufigkeit der Reinigung

Bei Yogamatten aus Naturmaterialien ist der Reinigungsprozess ein ähnlicher wie bei Kunststoffmatten. Je nach Yogapraxis solltest du diese nach jedem Gebrauch grob gereinigt. Alle drei Monate ist eine Intensivreinigung fällig.

Yogamatten aus Schurwolle solltest du nach jedem Gebrauch ausschütteln und für eine kurze Zeit auslüften. Bei Bedarf kann du zusätzlich ein Yogamatten-Spray verwenden. Bei Yogamatten aus anderen Naturmaterialien entfällt das Lüften. Ausschütteln und bei Bedarf ein Yogamatten-Spray reichen hier meist aus.

 

Reinigen

Die meisten Yogamatten aus Naturmaterialien sind nicht für die Waschmaschine geeignet. Nicht nur kannst du diese beschädigen, auch kann sie ein Großteil ihrer Rutschfestigkeit verlieren.

Yogamatte bürstenWenn du eine Schurwolle-Yogamatte hast, kannst du dich freuen. Schurwolle reinigst sich bis zu einem gewissen Grad von selbst. Dieser Naturstoff hat die Eigenschaft, dass seine Wollfasern bakterien- und schmutzabweisend sind. Einige Matten können in der Waschmaschine im Wollwaschgang gewaschen werden. Ob deine Yogamatte Waschmaschinen tauglich ist, steht auf dem mitgelieferten Beipackzettel. Das Waschmittel muss in jedem Fall ph-neutral sein, andernfalls kannst du die Wollfasern zerstören. Yogamatten aus Schurwollen dürfen auf keinen Fall geschleudert oder im Trockner gepackt werden, sonst verfilzt sie.

Baumwoll-Yogamatten sind diejenigen Matten, die am einfachsten zu pflegen sind, sofern sie aus 100 Prozent Baumwolle bestehen. Hier kannst du am wenigsten falsch machen. Diese können mit einem milden Waschmittel in der Waschmaschine im Handwaschprogramm gewaschen werden. Wie bei allen Yogamatten, solltest du auch bei dieser aufs Schleudern und den Trockner verzichten. Sollte deine Matte über eine Naturkauschuk-Unterseite verfügen, dann ist die Waschmaschine tabu. Dies trifft auch bei Yogamatten aus Naturkauschuk, Jute, Kork und Hanf zu.

 

Trocknen

Beim Trocknen von Yogamatten aus Naturmaterialien gelten die gleichen Regeln wie für Kunststoff-Yogamatten. Diese solltest du ebenfalls über einen Stuhl oder Wäscheständer gehangen fern von direkter Sonneneinstrahlung getrocknet werden. Nach dem Trocknen empfiehlt es sich bei Schurwollen-Matten, diese mit einem Kamm oder einer Babybürste durchzukämmen.