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So stellst du Yogamatten Sprays ganz einfach selbst her

Deine Yogamatte solltest du regelmäßig reinigen. Eine Intensivreinigung nach jeder Yogastunde ist aber nicht notwendig. Eine Reinigung ist besonders dann zu empfehlen, wenn du bei schweißtreibender Yogapraxis kein separates Yoga Handtuch verwendest. Jedoch solltest du darauf achten, deine Yogamatte zumindest grob zu reinigen. Für die Reinigung zwischendurch eignen sich Yogamatten Sprays besonders gut.

 

Yogamatten Sprays wirken auf mehreren Ebenen

Besonders bei offenporigen Yogamatten setzen sich schnell Staub, Schweiß und Hauptschuppen ab. Werden diese Partikel nicht entfernt, können sie gesundheitliche Probleme verursachen. Auf dreckige Yogamatten vermehren sich Bakterien, Viren und Pilze besonders gut. Nicht nur Yogis mit einer Hautstauballergie oder Asthma profitieren demnach vom Yogamatten Spray.

Neben der antibakteriellen Wirkung verleiht das Spray deiner Yogamatte einen angenehmen Duft. Du vermeidest nicht nur Schweißgeruch. Auch steigern bestimmte (Aroma)Düfte nachweislich das eigene Wohlbefinden und wirken sich direkt auf die eigene Stimmung aus. Mit dem Einsatz von bestimmten Düften beeinflusst du aktiv, ob du dich während der Yogastunde eher entspannt und ausgeglichen oder erfrischt und voller Tatendrang fühlen möchtest.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Reinigung mit dem Yogamatten Spray sehr einfach ist. Sprüche deine Yogamatte mit ca. 10-15 Sprühstößen ein. Lasse das Yogamatten Spray kurz einwirken und wische deine Matte anschließend mit einem Papiertuch oder mit einem feuchtem Tuch ab. Warte wenige Augenblicke bis deine Yogamatte vollständig trocken ist und rolle sie ein.

Doch beachte: Yogamatten Sprays sind eine Ergänzung. Du solltest diese nicht ausschließlich zur Reinigung verwenden. Alle drei Monate gilt e,s deine Yogamatte intensiv zu reinigen.

 

So stellst du Yogamatten Sprays selbst her

Du kannst Yogamatten Sprays fertig bei diversen Anbietern wie Manduka oder Yogistar kaufen oder du stellst dieses einfach selbst her. Die Selbstherstellung macht nicht nur Spaß, sondern spart auch Geld. Zudem hast du die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe.

Wenn du ein Yogamatten Spray selber herstellen möchtest, dann brauchst du:

  • 10 Tropfen desinfizierendes Öl
  • 10 Tropfen ätherische Öle deiner Wahl
  • 200 ml destilliertes Wasser
  • 50 ml Apfelessig / alternativ alkoholfreies Hydrolat aus der Zaubernuss
  • Sprühflasche

 

Das desinfizierende Öl

Olivenöl in der FlascheDas desinfizierende Öl hält deine Yogamatte hygienisch. Schweiß, Hauptschuppen und Staub werden entfernt und beugen zudem gesundheitsschädigende Bakterien-, Viren- und Pilzbildung und dessen Vermehrung vor. Öle mit einer guten antibakteriellen Wirkung sind vom Teebaum, Lavendel, Rosmarin und Minze. Besonders zu empfehlen ist hier das Teebaumöl. Dieses hat eine stark desinfizierende Wirkung und hält Bakterien, Viren und Pilze besonders effektiv fern.

 

Ätherisches Öl

Desinfiziernde Öle haben die Eigenschaft einen starken Eigengeruch zu haben. Um diesen Effekt etwas abzumildern, kannst du deiner desinfizierenden Lösung bei Bedarf ätherische Öle beimischen. Zu Teebaumöl passen Lemongras, Rose und Ziebelkiefer geruchlich besonders gut. Weißtanne, Orange und Rose ergänzen sich gut zu Lavendel. Bei Rosmarin sind Zitrone, Bergamotte und Zedernholz als Ergänzung ideal. Minze harmoniert geruchlich besonders gut mit Eukalyptus, Lavendel und Zitrone.

 

Destilliertes Wasser

WellenDestilliertes Wasser bildet die Basis deines selbstgemachten Yogamatten Sprays. Anders als Leitungswasser ist destilliertes Wasser kalk- und salzfrei sowie frei von gelösten Inhaltsstoffen. Durch das Fehlen von frei löslichen Inhaltsstoffen werden Schmutzpartikel besser aufgenommen und effektiv entfernt.

 

Apfelessig / alternativ alkoholfreies Hydrolat aus der Zaubernuss

Apfelessig für Yogamatten SprayDas selbstgemachte Yogamatten Spray sollte  Apfelessig beigemischt werden. Die im Apfelessig enthaltende Säure besitzt eine antibakterielle Wirkung und ist vollständig biologisch abbaubar. Dies macht Apfelessig zum idealen Reinigungsmittel. Wenn du den Essiggeruch nicht magst, dann kannst du alternativ auch alkoholfreies Hydrolat aus der Zaubernuss nehmen. Hydrolate sind vom Wirkungsspektrum her ähnlich wie ätherische Öle, von Natur aus jedoch milder. Das Hydrolat der Zaubernuss wird aus der Wasserdampf-Destillation von Blättern und Rinde gewonnen.

 

Sprühflasche

Greife am besten auf eine Glasflasche zurück. Kunststoff-Flaschen können giftige Weichmacher enthalten und du möchtest diese Partikel nicht auf deine Yogamatte sprühen. Bei Bedarf kannst du dein Spray in verschiedene Flaschen füllen. Größere Flaschen sind ideal, wenn du deine Yogamatte zu Hause reinigst. Kleinere Flasche sind für unterwegs perfekt.

 

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Beim Yogamatten Spray kannst du nach Belieben experimentieren. Probiere verschiedene Kombinationen aus und finde die für dich die angenehmste Geruchskombination. Auch kannst du verschiedene Yogamatten Spray herstellen und je nach Yogapraxis und Jahreszeit verschieden anwenden. Damit sich die verschiedenen Sprays vom Geruch her nicht beißen, solltest du deine Yogamatte bei einem Wechsel intensiv reinigen.

So reinigst du deine Yogamatte richtig

Du wirst viel Zeit auf deiner Yogamatte verbringen. Du wirst dich und deinen Körper neu entdecken – und du wirst viel schwitzen.

Um lange Spaß mit deiner Yogamatte zu haben, solltest du diese regelmäßig und richtig reinigen. Mit der Zeit setzen sich Schweiß, Bakterien, Haare, Hautpartikel und Staub ab, die regelmäßig entfernt werden sollte. Nicht nur sieht sie mit der Zeit nicht mehr schön aus, auch kann eine verdreckte Yogamatte deine Gesundheit schädigen. Gerade letzteres gilt es zu vermeiden

Je nach Material, praktizierten Yogastil und Untergrund müssen Yogamatten unterschiedlich oft und mit verschiedenen Mitteln gereinigt werden. Doch Vorsicht: Bei falscher Reinigung kannst du sie dauerhaft beschädigen. Die Reinigung sollte zugleich schonend und gründlich erfolgen. Dies gilt für jede Yogamatte, unabhängig vom verarbeiteten Material.

 

Yogamatten aus Kunststoff richtig reinigen

Häufigkeit der Reinigung

Bei schweißtreibender Yogapraxis empfiehlt es sich, die Yogamatte nach jeder Yogastunde abzuwischen. Hierfür verwendest du am besten spezielle Yogamatten-Sprays. Sprüh deine Matte mit dieser Lösung ein und tupfe diese mit einem Handtuch oder mit einem Papiertuch trocken. Solltest du während der Yogasession ein Handtuch verwenden, dann brauchst du deine Yogamatte nicht nach jeder Nutzung reinigen. Eine Reinigung schadet jedoch nicht.

Unabhängig vom praktizierten Yogastil solltest du deine Übungsmatte vierteljährlich intensiv reinigen. Mit der Intensivreinigung sorgst du dafür, dass sie rutschfest bleibt. Bei Yogamatten aus Kunststoff stehen hier mehrere Möglichkeiten zur Auswahl.

 

Reinigung

Yogamatten aus PVC und TPE können ohne Bedenken in der Waschmaschine bis 30 Grad gereinigt werden. Einige vertragen auch ein Waschgang von bis zu 60 Grad. Wichtig: Nimm nur einen Tropfen Waschmittel, sonst wird sie schmierig. Bei der Reinigung in der Waschmaschine solltest du ein Nicht-Schleuder-Programm nehmen, in der Regel das Handwaschprogramm. Einige Waschmaschinen verfügen auch über ein Kurzwaschprogramm ohne Schleuderfunktion. Der Trockner ist ebenfalls tabu.

Mach deine Yogamatte nassWenn dir das Waschen deiner Kunststoff-Yogamatte in der Waschmaschine zu heikel ist, dann kannst du diese auch mit verdünnten Essig säubern. Nimm hierzu ein Teil Essig und zwei Teile Wasser. Bei Bedarf kannst du ätherisches Öl hinzufügen. Mit einem weichen Schwamm kannst du sie reinigen. Lasse das Essig-Wassergemisch für einige Minuten einwirken. Brause deine Matte anschließend in der Dusche oder in der Badewanne mit lauwarmen Wasser ab. Die Wassertemperatur sollte maximal 30 Grad betragen.

Grasflecken kannst du statt mit verdünnten Essig auch mit einem Backpulver-Zitronen-Wassergemisch säubern. Betupfe die entsprechende Stelle zunächst mit der Flüssigkeit. Nach mehrminütigen Einwirken reibst du die Lösung vorsichtig mit einem weichen Schwamm ein. Spüle deine Yogamatte anschließend mit klarem, lauwarmen Wasser ab.

 

Trocknen

Nach dem Reinigen muss du deine Yogamatte trocknen. Doch Vorsicht! Beim Trocknen kannst du viel falsch machen. Versuchst du den Trockenprozess zu beschleunigen, kannst du deine Matte beschädigen. Gibst du ihr nicht ausreichend Platz zum Trocknen, dann nimmt diese einen klammen Geruch an und es können sich Bakterien bilden.Yogamatte trocken reiben

So trocknest du deine Yogamatte richtig: Nimm zwei große Handtücher. Lege deine Yogamatte dazwischen und presse das Wasser mit deinen Händen und/oder Füßen heraus. Lege die Matte zum Trocknen anschließend über einen Stuhl oder Wäscheständer. Wenn du einen Balkon oder Garten hast, dann kannst du deine Yogamatte draußen an die frische Luft trocknen. Doch direkte Sonneneinstrahlung macht die Matte porös. Lege sie daher in den Schatten. Je nach Temperatur und Material dauert es zwischen ein und drei Tage, bis deine Yogamatte vollständig getrocknet ist.

 

Yogamatten aus Naturmaterialien richtig reinigen

Häufigkeit der Reinigung

Bei Yogamatten aus Naturmaterialien ist der Reinigungsprozess ein ähnlicher wie bei Kunststoffmatten. Je nach Yogapraxis solltest du diese nach jedem Gebrauch grob gereinigt. Alle drei Monate ist eine Intensivreinigung fällig.

Yogamatten aus Schurwolle solltest du nach jedem Gebrauch ausschütteln und für eine kurze Zeit auslüften. Bei Bedarf kann du zusätzlich ein Yogamatten-Spray verwenden. Bei Yogamatten aus anderen Naturmaterialien entfällt das Lüften. Ausschütteln und bei Bedarf ein Yogamatten-Spray reichen hier meist aus.

 

Reinigen

Die meisten Yogamatten aus Naturmaterialien sind nicht für die Waschmaschine geeignet. Nicht nur kannst du diese beschädigen, auch kann sie ein Großteil ihrer Rutschfestigkeit verlieren.

Yogamatte bürstenWenn du eine Schurwolle-Yogamatte hast, kannst du dich freuen. Schurwolle reinigst sich bis zu einem gewissen Grad von selbst. Dieser Naturstoff hat die Eigenschaft, dass seine Wollfasern bakterien- und schmutzabweisend sind. Einige Matten können in der Waschmaschine im Wollwaschgang gewaschen werden. Ob deine Yogamatte Waschmaschinen tauglich ist, steht auf dem mitgelieferten Beipackzettel. Das Waschmittel muss in jedem Fall ph-neutral sein, andernfalls kannst du die Wollfasern zerstören. Yogamatten aus Schurwollen dürfen auf keinen Fall geschleudert oder im Trockner gepackt werden, sonst verfilzt sie.

Baumwoll-Yogamatten sind diejenigen Matten, die am einfachsten zu pflegen sind, sofern sie aus 100 Prozent Baumwolle bestehen. Hier kannst du am wenigsten falsch machen. Diese können mit einem milden Waschmittel in der Waschmaschine im Handwaschprogramm gewaschen werden. Wie bei allen Yogamatten, solltest du auch bei dieser aufs Schleudern und den Trockner verzichten. Sollte deine Matte über eine Naturkauschuk-Unterseite verfügen, dann ist die Waschmaschine tabu. Dies trifft auch bei Yogamatten aus Naturkauschuk, Jute, Kork und Hanf zu.

 

Trocknen

Beim Trocknen von Yogamatten aus Naturmaterialien gelten die gleichen Regeln wie für Kunststoff-Yogamatten. Diese solltest du ebenfalls über einen Stuhl oder Wäscheständer gehangen fern von direkter Sonneneinstrahlung getrocknet werden. Nach dem Trocknen empfiehlt es sich bei Schurwollen-Matten, diese mit einem Kamm oder einer Babybürste durchzukämmen.