Um Yoga zu praktizieren, benötigst du lediglich eine schützende Unterlage. Jedoch solltest du auf eine hochwertige Yogamatte zurückgreifen. Gymnastikmatten, Pilatesmatten und Co. sind langfristig keine wirklichen Alternativen. Die Gründe erfährst du hier.

Yoga gehört zu den Bewegungsarten, bei der am wenigsten Equipment benötigt wird. Nichtsdestotrotz bieten zahlreiche Online-Shops spezielles Yoga-Equipment an: von Yogakissen, über Yogakleidung und Übungs-DVDs bis hin zu Klangschalen, Räucherstäbchen und spezielle Yoga-Altare. Die Auswahl ist groß. Wirklich brauchen tust du davon nichts. Du musst Yoga noch nicht einmal angezogen praktizieren. Nackt-Yoga, in der Yoga-Hochburg San Francisco längst ein etablierter Trend, kommt gänzlich ohne Kleidung aus.

Das einzige, was du wirklich benötigst, ist eine Yogamatte. Sie sorgt für einen erhöhten Komfort, schützt dich vor Fußkälte, federt deine Sprünge ab und schont deine Gelenke.

 

Benötigt man gleich von Beginn an unbedingt eine Yogamatte?

Um Yoga auszuprobieren, benötigst du nicht zwangsläufig eine Yogamatte. Ein Badehandtuch oder Strandtuch auf dem Teppich oder Bettvorleger gelegt reicht zu Beginn aus. Solltest du keinen Teppich haben, dann kannst du Yoga auch auf einer Decke üben. Je nach Dicke der Decke, Untergrund, Bodenkälte und eigene Empfindlichkeit empfiehlt es sich, die Decke mehrmals zu falten.

Nur eines solltest du auf keinen Fall machen: gar keine Unterlage verwenden. Die Gefahr des Wegrutschen bei glatten Untergrund ist einfach zu groß. Das Praktizieren direkt auf dem Teppich, ist ebenfalls nicht zu empfehlen. Je nach Übung kann es mehr oder weniger zu Hitzeentwicklung kommen. Wunde Hände, Knie und Füße können die Folge sein. Yoga sollte vor allem eines sein: sicher.

 

Yogamatten und Gymnastikmatten ähneln sich nur auf den ersten Blick

Optisch betrachtet ähneln sich Yogamatten und Gymnastikmatten sehr. Sie sind länglich, besitzen aus Sicherheitsgründen eine rutschfeste Unterseite, sind relativ leicht sowie lassen sich problemlos zusammenrollen und transportieren. Daher ist es nur verständlich, wenn du dich fragt, warum du unbedingt eine Yogamatte wählen sollst, zumal eine Gymnastikmatte in der Regel etwas günstiger ist.

Wenn du jedoch genauer hinschaust, dann fällt dir auf, dass sich Yogamatte und Gymnastikmatte hinsichtlich Größe, Material, Oberflächenbeschaffenheit und Dicke voneinander unterscheiden. Gummimatten sind darüber hinaus überwiegend aus aufgeschäumten PVC hergestellt. Eine Gymnastikmatte ohne PVC-Anteil ist selten zu finden. Yogamatten dagegen gibt es in unterschiedlichsten Materialien. Neben PVC gibt es Yogamatten aus TPE, Schurwolle, Naturkauschuk, Baumwolle, Jute, Hanf, Kork etc. zu kaufen.

Ein anderer Punkt, der gegen die Gymnastikmatte als Yogamattenersatz spricht ist, dass diese über eine geringere Rutschfestigkeit verfügt. Gerade bei schweißtreibender Yogapraxis ist ein sicherer Halt unabdingbar. Besonders Yogaeinsteiger müssen die verschiedenen Asanas erst lernen. Rutscht du auf der Matte hin und her, dann bist du mehr auf das Gegenbalancieren fokussiert als auf die richtige Ausübung.

 

Mit einer hochwertigen Yogamatte bist du auf der sicheren Seite

Je nach eigenem Körperempfinden und Fitnesslevel empfindest du verschiedene Asanas mehr oder weniger körperlich anspruchsvoll. Gerade Anfänger, die diese Form der Bewegung nicht gewöhnt sind, schwitzen zu Beginn schnell. Du wirst Schweißdrüsen entdeckt, von denen du bislang dachtest, dass diese gar nicht existierten.

Mit der Zeit gewöhnt sich dein Körper an diese Bewegung. Aber selbst jetzt nach einigen Monaten des Yogapraktizierens kann es vorkommen, dass du auf der Yogamatte mehr schwitzt als sonst.

Je nach Körpergewicht, Kraftausdauer und Yogalevel, wirst du dich unterschiedlich auf der Yogamatte bewegen. Daher kann man nicht pauschal sagen, bei welcher Asana du wegrutschst. Mit einer hochwertigen Yogamatte bist du jedoch auf der richtigen Seite. Ob Kobra (Bhujangasana) oder herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana), mit einer Yogamatte bist du für jede Asana gut „gerüstet“.

 

Fazit

Wenn du Yoga zunächst ausprobieren willst, dann benötigst du nicht zwingend eine Yogamatte. Ein auf einen Teppich gelegtes Handtuch oder Tuch reicht am Anfang aus. Solltest du bereits eine Gymnastik- oder Pilatesmatte, kannst du auch diese verwenden.

Wenn du aber dauerhaft Yoga betreiben möchtest, dann solltest du zu einer hochwertigen Yogamatte greifen. Yogamatten bieten dir mehr Komfort und sorgt für die nötige Sicherheit während der Ausführung der Asanas.

Hier auf Yogakompass werden nach und nach unterschiedliche Yogamatten intensiv getestet, mit dem Ziel, dich beim Finden deiner neuen Yogamatte zu unterstützen.