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Manduka gehört zu den erfolgreichsten Yogamatten-Herstellern. Das Label aus den USA ist sowohl bei Yogaeinsteigern als auch bei fortgeschrittenen Yogis sehr beliebt. Eine der bekanntesten Yogamatten aus dem Haus Manduka bildet die black mat PRO. Sie verspricht eine sehr gute Dämpfung und eine hohe Rutschfestigkeit. Wie schlägt sich diese Yogamatte im Yoga-Alltag? Was sind ihre Stärken und wo schwächelt sie? Die Antworten gibt es hier.

 

Herstellung
Erster Eindruck
Praxistest
Abnutzung und Reinigung
Fazit

 

Herstellung

Die Manduka black mat PRO ist eine öko-zertifizierte Yogamatte und enthält keinerlei schädliche oder gesundheitsschädigende Substanzen. Das verarbeitete Material ist PVC, ein Material was für viele Yogis problematisch ist. Die Yogamatte ist Latex frei und damit für Menschen mit einer entsprechenden Allergie geeignet. Der gesamte Herstellungsprozess verläuft ohne Luft verschmutzende Stoffe, verspricht der Hersteller .

 

Die Eckdaten:
Größe: 180cm lang; 66cm brei;, 0,6cm dick
Gewicht: 4kg
Material: öko-zertifiziertes PVC
Erhältliche Farben: Black, Black Quest, Black Sage, Black Surf Oceana, Tidal, Vasuda

 

Erster Eindruck

Die Manduka blck mat PRO ist eine Yogamatte für den täglichen Gebrauch, so der Anspruch des Herstellers. Die Yogamatte stellt nach eigenen Angaben des Herstellers sein Vorzeigestück dar. Laut Manduka ist die PRO sowohl für Yogaeinsteiger als auch fortgeschrittene Yogis geeignet. Manduka ist von seinem Flagship so überzeugt, dass sie eine lebenslange Garantie geben. In der Tat macht die Manduka black mat PRO einen hochwertigen Eindruck. Das Material fühlt sich angenehm an – nicht zu hart und nicht zu weich – perfekt für regelmäßiges Yoga. Der Yogamatte wirkt von der Beschaffenheit her sehr dicht und strapazierfähig.

Die Unterseite verfügt über eine noppenartige Struktur. Diese spezielle Struktur, die für eine besonders gute Bodenhaftung und Rutschfestigkeit sorgen soll. Beim ersten Ausrollen bleibt die Manduka PRO fest auf dem Boden liegen.

Beim Auspacken fällt positiv auf, dass die Yogamatte nur leicht nach Kautschuk riecht. Aufgrund des verarbeiteten PVCs, auch wenn diese öko-zertifiziert ist, würde man einen stärkeren Eigengeruch erwarten. Beim Ausrollen legen sich die Ecken auch vollständig aus – perfekt.

 

 

Praxistest

Starken
Die Manduka black mat PRO ist speziell für körperlich anstrengende Yogastile wie Ashtanga und Vinyasa Yoga konzipiert. Nach mehrmaligen Benutzen ist festzustellen, dass die black mat durchaus für diese Yogastile geeignet ist. Sie ist ausreichend lang und breit. Auch beim breiten Griff oder Stand bleiben Hände und Füße auf der Matte. Platzprobleme können jedoch von Natur aus sehr große Menschen haben. Dies ist aber bei allen „gängigen“ Yogamatten der Fall. Für diese Yogis bietet Manduka eine XL-Variante an.

Die Manduka black mat PRO soll von ihrer Struktur her die gegenwärtig am dichteste Matte auf dem Markt sein und somit über eine hervorragende Dämpfung verfügen. Dies trifft in der Tat zu. Die PRO gibt aufgrund seiner Dicke und Materialdichte eine hohe Stabilität und schont die Gelenke sehr gut. Mandukas Aushängeschild ist daher auch gut für Outdoor-Yoga geeignet. Leicht unebener Untergrund, Dreck und Grasflecken sind für die PRO kein wirkliches Problem.

Die dichte Struktur der Yogamatte sorgt zudem für eine sehr gute Wärmeisolierung. Auch im Winter kommt keine Bodenkälte durch. Unabhängig vom Fußboden, die Manduka black mat PRO bleibt da liegen, wo sie hinlegt wird – egal ob Laminat, PVC, Dielen oder Fliesen – und bewegt sich auch bei dynamischeren Übungen keinen Zentimeter.

Der zu Beginn leichte Kautschuk-Geruch verfliegt sehr schnell. Hände und Füße riechen trotz intensiver Nutzung nicht nach der Yogamatte. Ein weitere Plusplunkt.

 

Schwächen
Die Rutschfestigkeit ist gut, aber nicht phänomenal. Beim herabschauenden Hund können gerade zu Beginn meine Hände leicht wegrutschen – jedoch geringer als bei der Yogistar PRO. Je länger die Yogamatte im Einsatz ist, desto rutschfester wird diese. Das leichte Wegrutschen bei anstrengenden Asanas bleibt jedoch bestehen. Daher empfiehlt es sich besonders bei schweißtreibender Yogapraxis wie Ashtanga Yoga zusätzlich ein speziellen Yoga-Handtuch zu verwenden.

Die Yogamatte selber ist relativ schwer. Wer ausschließlich zu Hause Yoga praktiziert, für den ist das hohe Gewicht wohl kaum störend. Wenn du aber gerne woanders deine Asanas ausführst, dann kann der Transport schnell nervig werden.

Die Manduka black mat PRO ist eine relativ teure Yogamatte. Sie bewegt sich preislich zwischen 80 und 90 Euro. Gerade für Yogaeinsteiger wird dieser hohe Preis wohl eher abschreckend wirkend.

Für viele Yogis stellt PVC ein absolutes NoGo dar. Trotz Öko-Standard bleibt die Manduka black mat PRO eine Kunststoff-Yogamatte. Ob man sich damit anfreunden kann, ist eine persönliche Entscheidung. Für auf Naturstoffe achtende Yogis kommt die Manduka Yogamatte aber wohl nicht in Frage.

 

Abnutzung und Reinigung

Die Manduka black mat PRO macht auch nach einigen, intensiveren Yogastunden einen guten Eindruck. Wirklichen Abnutzungsspuren sind nicht feststellen. Auch Yogis, die die Yogamatte seit einigen Jahren im Gebrauch haben, sind nach wie vor begeistert von ihrer Langlebigkeit. Sowohl Oberflächenstruktur als auch die Farbe sind die ganz Zeit über gleichgeblieben. Die PRO wirkt nicht abgegriffen und verblasst mit der Zeit nicht.

Nach schweißtreibender Yogapraxis werden nach einigen Wochen jedoch leichte (Schweiß)Flecken auf der Yogamatte sichtbar. Dies ist für eine schwarze Yogamatte stückweit normal. Auch aus diesem Grund empfiehlt es sich, zuätzlich ein Yoga-Handtuch zu verwenden, wenn du von Natur aus viel schwitzt.

Die Ränder der black mat wirken auch nach einigen Wochen Gebrauch nicht abgenutzt. Besonders hier haben einige Yogamatten ihre Schwächen. Nicht jedoch die PRO.

Laut Hersteller ist die PRO nicht Waschmaschinen geeignet. Die Yogamatte sollte ausschließlich per Hand gereinigt werden. Einige Yogis berichten, dass nach dem Waschen mit Seife oder Reinigungsschaum die Manduka rutschig wird und es trotz mehrmaligen Ausspülen mit klarem Wasser es bis zu zwei Wochen dauern kann, eher der „Rutschfilm“ wieder komplett verschwunden ist. Bei der Reinigung ist also etwas Vorsicht geboten. Bei dem doch etwas höheren Preis der Yogamatte also lieber kein Risiko eingehen und sich an die Reinigunganleitung halten. Zu empfehlen ist die Reinigung mittels einem Salzpeeling und einem Schwamm.

 

Fazit

Die Manduka black mat PRO ist eine professionelle Yogamatte mit einer guten Rutschfestigkeit und einer sehr guten Dämpfung. Bodenkälte hält sie sehr gut ab. Sie ist somit mit kleineren Einschränkungen sowohl für anstrengende Yogastile wie Ashtanga Yoga als auch für ruhige Yogastile wie Kundalini geeignet. Wer Ashtanga und Kundalini sehr häufig ausübt, der sollte auf Dauer zu einer anderen Yogamatte greifen. Für den Einstieg und Ausprobieren beider Stile erfüllt die Manduka PRO aber durchaus ihren Dienst. Wer überwiegend Hatha Yoga betreibt, der kann in der black mat seine ideale Yogamatte finden.

Wer trotz Öko-Standards-Zertifizierung perdu keine Yogamatte aus PVC haben möchte, für den ist die Yogamatte nichts. Als Reiseyogamatte ist die PRO ebenfalls nicht geeignet, aber dafür ist diese auch nicht konzipiert worden.

Wenn du überwiegend Yoga zu Hause praktizierst, du nach einer sehr langlebigen Yogamatte suchst und du keine Problem mit dem Material PVC hast, dann solltest du dir die Manduka black mat PRO auf jeden Fall genauer anschauen.

 

Stärken und Schwächen der Manduka black mat PRO